Das konvivialistische Manifest : Für eine neue Kunst des Zusammenlebens

UMS2898Manifestklappe.inddDie Folgen des Klimawandels, der sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise regen an zu einem Umdenken auch über veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen. Sie streben alle nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (Konvivialismus = con-vivere). Konvivialismus bedeutet das Ausloten von Möglichkeiten, wie jenseits der Wachstumsgesellschaft ein Zusammenleben möglich sein kann, wie Sozialität, Konflikt und Individualität aufeinander bezogen werden und wie ökologisch und sozial nachhaltige Formen demokratischen Lebens ausschauen können.

2013 erschien das von etwa 40 französischsprachigen Wissenschaftler_innen und Intellektuellen initiierte »Manifeste Convivialiste« – eine »Déclaration d’interdépendance«, das seit September 2014 nun auch auf Deutsch vorliegt (Das konvivialistische Manifest – Für eine neue Kunst des Zusammenlebens (herausgegeben von Frank Adloff und Claus Leggewie in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research Duisburg, übersetzt aus dem Französischen von Eva Moldenhauer).

Die Autoren wollen mit der Veröffentlichung des Manifestes ins Deutsche die Debatte auch in den deutschsprachigen Raum tragen. Auf der Webseite zum Buch wird zum Diskutieren des Manifestes eingeladen. Dazu gibt es das Buch auch als Open-Access-Version.

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