News Nachhaltigkeit 5/16 KW

Obschon das Bewusstsein für die problematischen Produktionsbedingungen bei der Herstellung von Mode gestiegen ist, scheinen die gewonnenen Erkenntnisse noch nicht so recht zu praktischem Handeln zu führen. Grünes Bewusstsein bei den Teens und Twens führt nicht unweigerlich zum Kauf von nachhaltiger Mode. Dies belegt auch eine neuere von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie. Das liegt u.a. auch an der geringen Bekanntheit von nachhaltigen Modelabels.

© The Canadian Fair Trade Network
© The Canadian Fair Trade Network

Die kanadische Organisation „The Canadian Fair Trade Network“ hat sich da etwas überlegt wie enorm berichtet. Herausgekommen ist ein sehr langes „made in“-Etikett im Bekleidungsstück. Darauf steht dann zwar 100% Cotton, aber auch, dass dies nicht die ganze Geschichte ist. Im obigen Bild wird im Etikett auf die durch eine Pestizidvergiftung verursachte Erkrankung des Arbeiters hingewiesen. Mit der Aktion möchte das Netzwerk auch auf den am 24. April 2015 stattfindenden Fashion Revolution Day hinweisen.

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24. April 2015 Fashion Revolution Day

Quelle: facebook Fashion Revolution
Quelle: facebook Fashion Revolution

Zum Fashion Revolution Day sind auch in Deutschland Aktionen geplant. Zum einen werden am 24. April 2015 die sozialen Netzwerke voller Fotos von Menschen sein, die ihre Kleidung auf links tragen und so das Made In-Etikett zeigen. Weitere Infos und Events gibt es hier.

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Quelle: pixabay
Quelle: pixabay

Alle tragen sie: Schuhe. Doch auch bei der Produktion unseres Schuhwerks werden ArbeiterInnen ausgebeutet und schädlichen chemischen Stoffen ausgesetzt sowie die Umwelt belastet. Anton Pieper von Südwind gab dem deutschlandradio Wissen dazu ein Interview. „Verseuchtes Schuhwerk – Interview mit Anton Pieper zur globalen Schuhproduktion“ kann auf der Seite von Südwind nachgelesen werden.

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Quelle: wikimedia, Autor Andrés Nieto PorrasQuelle: wikimedia, Autor Andrés Nieto Porras

Und mal wieder Kaffeekapseln. UmweltDialog berichtet nun, dass ein asiatischer Designer inspiriert von dragierten Süßigkeiten aus dem Kaugummiautomaten wasserlösliche Kaffeepads entwickelt. Dazu wird das Kaffeegranulat zunächst mit Milchpulver überzogen und daraufhin in Zucker eingetaucht. Marktreif ist das Produkt noch nicht. Es befindet sich noch in der Entwicklerphase.

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