News Nachhaltigkeit 6/17 KW

Heute im Newsletter: Eindrücke vom Fashion Revolution Day, eine Reihe Apps für nachhaltigen Konsum und VAUDE`neueste nachhaltige Initiative.

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Der Fashion Revolution Day 2015 ist vorbei. Der Facebookseite der Initiative Fashion Revolution habe ich einige Impression entnommen.

Quelle: facebook Fashion Revolution
Quelle: facebook Fashion Revolution

 

Quelle: facebook Fashion Revolution
Quelle: facebook Fashion Revolution

 

Quelle: facebook Fashion Revolution
Quelle: facebook Fashion Revolution

 

Quelle: facebook Fashion Revolution
Quelle: facebook Fashion Revolution

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Ein Leben ohne Smartphone ist für viele heute nicht mehr denkbar. Die Dinger sind ja auch recht vielseitig. Selbst beim nachhaltigen Konsum können sie Unterstützung leisten. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Apps, die im Geschäft bei der Auswahl von Produkten helfen und eine Menge an Informationen zu den Produkten geben. Im Bereich korrekte Klamotten sind mir noch keine deutschen Apps bekannt (vielleicht gibt es ja doch welche). Da scheinen andere Länder weiter zu sein. Da aber heute viele Produkte weltweit vertrieben werden, sind diese Apps wohl weltweit nutzbar.

Die Verbraucherinformationsplattform FREE2WORK liefert mittels Barcode-Scanning Informationen zur Unternehmensverantwortung hinsichtlich Zwangs- und Kinderarbeit für unterschiedliche Produktarten. Derzeit enthält die App etwa 400 Brands. Unter dem Stichwort „Apparel“ in der Suchfunktion werden Klamottenlabels angezeigt.

Eigentlich richtet sich Shop Ethical an den australischen Kunden. Die Datenbank enthält aber auch in Deutschland erhältliche Brands. Recherchiert werden kann auf der Homepage oder über eine runterladbare App. Neben Informationen zum unternehmerischen Verhalten gibt es dort auch Angaben zu toxischen Substanzen,  Mineralien aus Konfliktgebieten und der gerechten oder nicht gerechten Bezahlung.

In den Internetbrowser eingebunden werden kann das Plugin aVOID. Leider ist es derzeit nur für Safari und Google Chrome verfügbar, aber an einer Variante für Firefox wird gearbeitet. Das Plugin liefert beim Onlinekauf Informationen über eventuelle Kinderarbeit bei der Produkterstellung. Es ist für die Länder USA, Frankreich, Deutschland und Großbritannien verfügbar. Involvierte Onlinehändler sind Asos, Yoox, Amazon, Target, Macys, Zalando, Google Shopping, Frontlineshop  und Otto.

Die unten stehenden Apps habe ich auf BIORAMA gefunden.

Quelle: facebook ecogator
Quelle: facebook ecogator

Beim Kauf von Haushaltsgeräten hilft die Ecogator-App. Mit der App aus Österreich kann der Energieausweis per Foto beim Kauf von Kühlschränken, Waschmaschinen und co. eingelesen werden. So erhält der Verbraucher Energieverbrauchsdaten. Zudem gibt es ein Tool zum Vergleich ausgewählter Geräte inklusive einer Kostenübersicht unter Berücksichtigung von Stromverbrauch, Kaufpreis und erwarteter Lebensdauer des Produkts. 

 

Quelle: facebook codecheck
Quelle: facebook codecheck

Mit Codecheck kann mit der Smartphonekamera der Barcode von Produkten eingelesen werden, um so Informationen zum Hersteller, zur Herkunft und zu den Inhaltsstoffen von Lebensmitteln und Kosmetika zu erhalten. Zudem gibt es noch weiterführende Informationen zu den Herstellungsbedingungen und ggf. gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen.

 

 

Quelle: facebook wwf
Quelle: facebook wwf
Quelle: facebook greenpeace deutschland
Quelle: facebook greenpeace deutschland

Hilfe beim Fischkauf bieten gleich zwei Apps: die App vom WWF  und die von greenpeace. Während die App vom WWF mehr Details und Informationen enthält,  ist die App von greenpeace übersichtlicher.

 

 

 

Quelle: facebook Vier Pfoten
Quelle: facebook Vier Pfoten

Die App des Tierschutzvereins Vier Pfoten  liefert Informationen darüber, bei welchen Produkten Eier aus Käfighaltung verarbeitet wurden. Ausserdem enthält die App eine Liste von Modehäusern, die auf den Verkauf von Pelzen verzichten.

 

 

 

Quelle: facebook battery doctor
Quelle: facebook battery doctor

Oft vergessen, aber dennoch vorhanden: Auch Apps verbrauchen Energie. Solche, die im Hintergrund aktiv sind, ohne gebraucht zu werden, enttarnt der Battery Doctor. Das schont den Aku und verlängert seine Lebensdauer. Für weniger „nerdig begabte“ Smartphone-Nutzer gibt es den Battery Maxer, einen Batterieschoner mit verringertem Funktionsumfang.

 

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VAUDE, das Unternehmen aus der Outdoor-Branche ist seit Jahren für sein Engagement im Bereich Nachhaltigkeit bekannt. Als erstes Unternehmen dieser Branche hat es jetzt anhand einer Matrix eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Dies bedeutet, dass darin neben wirtschaftlichen auch ökologische und soziale Aspekte bewertet werden.

Quelle: wikimedia, Autor: Christian Senger auf flickr.com
Quelle: wikimedia, Autor: Christian Senger auf flickr.com

Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie ist der Aufbau einer ethischen Marktwirtschaft, in der nicht das Geldkapital vermehrt, sondern das gute Leben für alle angestrebt wird. Menschenwürde, Menschenrechte und ökologische Verantwortung gelten als Gemeinwohlwerte und sollen auch in der Wirtschaft umgesetzt werden. Anhand der Gemeinwohl-Matrix wird erfasst, wie diese Werte im Unternehmensalltag gelebt werden können. Ich habe vor ein paar Jahren einen Workshop von Christian Felber, attac Österreich Mitbegründer und Mit-Initiator der Gemeinwohl-Ökonomie-Bewegung, besucht, in dem er diese Ökonomie vorstellte. Ich kann mich noch daran erinnern, dass die Matrix-Erstellung recht komplex ist. Sie wird laufend weiterentwickelt und soll demokratisch entschieden werden. Letztlich wird in der Matrix erfasst, welche Leistungen ein Unternehmen für das Gemeinwohl erbringt. Wen diese alternative Wirtschaftsform interessiert, kann sich auf der Webseite der Bewegung weiter schlau machen.

 

 

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