Knooking – erster Test

Tada: ich habe sie, die Knooking Nadeln. In einem früheren Blog-Beitrag hatte ich ja den „neuen“ Trend Knooking „Stricken mit der Häkelnadel“ vorgestellt. In der Zwischenzeit habe ich ein wenig recherchiert, wo es die Nadeln gibt. Im Internet bin ich fündig geworden, aber auch in der Wollabteilung eines Kaufhauses. Da ich schnell ausprobieren wollte, ob Knooking etwas für mich ist, habe ich mich für die Metallnadeln im Kaufhaus entschieden, anstatt sie erst übers Internet zu bestellen. Bambus- oder Holzkknooking-Nadeln gibt es aber auch, z.B. bei addi oder KnitPro.

Nadel_KnookingNun mein erster Test, wie das so ist, mit der Häkelnadel zu stricken.  Es ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Besonders gewöhnungsbedürftig ist das Knooking der linken Maschen. Aber erst mal zum Anfang. Beim Knooking werden mit der Nadel wie beim Häkeln Luftmaschen aufgenommen. In der ersten Reihe nun die erste Luftmasche überspringen. Den Wollfaden nach hinten legen, die Nadel von rechts in die zweite Masche einstechen, den Wollfaden von hinten durch die Masche ziehen und auf der Nadel belassen. Und so weiter mit den restlichen Maschen. Dann die Nadel aus den Maschen ziehen. Hierbei kommt jetzt der zuvor durch die Öse gezogene Faden zum Einsatz. Linke Maschen Knooken geht auf zwei Arten. Im unten stehenden Bild ist das Ergebnis der einfachen Variante zu sehen. Nach der rechten Randmasche wird der Faden nicht von hinten, sondern von vorne durch die Masche gezogen. Diese Variante hat zur Folge, dass eine Reihe rechte Maschen gerade sind und die darüber liegende etwas „verdreht“ aussieht. Dieses „Strickbild“ finde ich gar nicht so schlecht. 2176Die zweite, etwas schwierigere Variante kommt zum Einsatz, wenn ein gleichmäßiges „Strickbild“ gewünscht wird. Hierzu wird nach der Randmasche die Nadel nicht von rechts, sondern von links (die Masche wird sozusagen gedreht) in die Masche gesteckt und der Faden von vorne durch die Masche gezogen. Wer, wie ich, visuelle Anleitungen bevorzugt, findet hier auf youtube eine anschauliche Anleitung zum Stricken der linken Maschen.

Der Test mit dem Knooking hat mich jetzt nicht abgeschreckt, sondern eher an die Häkelnadel gebracht. Ich kann mir vorstellen, dass das Knooking beim „Rundstricken“ einige Vorteile hat. Mir sind beim Rundstricken von Mützen schon häufig die Maschen von der Nadel gefallen. Deshalb hatte ich Weinkorken zerschnitten und als Pfropfen auf die Nadeln gesetzt. Durch den beim Knooking eingesetzten Faden können die Maschen nun nicht mehr ihre eigenen Wege suchen.

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4 Gedanken zu “Knooking – erster Test

    1. Das Knooking von rechten Maschen geht ganz gut. Die linken Maschen sind etwas mühsam. Denke aber, das ist eine Übungssache. Es können auch nur rechte Maschen geknookt werden. Dann wechseln sich rechte und linke Maschen im „Strickbild“ ab. Und beim „Rundknooken“ gibt`s ja auch nur rechte Maschen.

      1. Ok 😉 ich probier auch gern mal was aus, wirst Du denn nun was damit machen? Ich wurschtel ja seit Wochen an dem Thema Sommertops rum und bin frustriert…

      2. Bin auch neugierig auf Neues. Werde mit den Knooking-Nadeln schon was machen. Auf youtube habe ich die Knooking-Anleitung für einen Fuchsschal (den find ich irgendwie interessant) gesehen. Den werde ich mal versuchen, wenn es etwas frischer wird. Teste derzeit schon mal das „Rund-Knooking“ und welche Wolle sich am besten fürs Knooking eignet.

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