Neutralisierung von Pestiziden auf Gemüse und Obst

Milch-Jogurt-FrüchteAm besten ist es natürlich, dass Obst und Gemüse ohne Pestizide und Umweltgifte, also bio, auf den Teller oder sonst wohin kommen. Stark belastet mit den Umweltgiften sind z.B.  Trauben, Pfirsiche, Birnen Kirchen, Zitrusfrüchte, Paprika und Zucchini. Weniger belastet dagegen sind z.B. Bananen, Kiwis, Avocado, Blumenkohl, Kohlrabi und Champignons. Im Greenpeace Einkaufsratgeber „Essen ohne Pestizide“ gibt es eine mit einem Ampelsystem versehene Tabelle mit der Pestizide-Belastung von Gemüse und Obst.  Relativ unbelastet sind auch einheimische Kohlarten. Der Einkauf von regionalem Gemüse und Obst schont somit nicht nur die Umwelt durch kürzere Transportwege, sondern ist auch gut für die Gesundheit. Einen aktuellen Saisonkalender gibt es bei re:BLOG. Der kann ausgedruckt und an den Kühlschrank (oder wo auch sonst immer) geheftet werden.

Das, was wir essen, soll gesund sein und uns nicht krank machen. Aber zuweilen landet auch schon mal konventionell Angebautes im Einkaufskorb. Sei es, weil gerade Esslust auf Exotisches besteht oder die Haushaltskasse den alleinigen Einkauf im Bioladen nicht erlaubt. Auf dem Blog rawexotic habe ich die unten stehenden Tipps gefunden, wie Pestizide mit natürlichen Mitteln zum Teil neutralisiert werden können. Diese Mittelchen sind Essig, Natron und Zitronensaft.

Essig (Lebensmittelqualität): 1 Teil Essig und 9 Teile Wasser zum Waschen nutzen. Obst und Gemüse sollte darin 15 bis 20 Minuten eingelegt und dann abgespült werden. Nicht geeignet für Obst mit empfindlicher Haut wie z.B. Erdbeeren. Diese können aber mit der Essig-Wasser-Mischung eingesprüht und dann abgewaschen werden.

Alternativ zur Essig-Wasser-Mischung kann auch eine Zitrone-Natron-Lösung (Saft einer halben Zitrone, 2 TL Natron, 300 ml Wasser) oder eine Zitrone-Essig-Lösung (Saft einer halben Zitrone, 2 EL Essig, 300 ml Wasser) genommen werden.

Dieser Beitrag wandert auch zu {EiNab}, der grünen Blogparade, die diesen Monat beim Verrückten Huhn Marlene gastiert.

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4 Gedanken zu “Neutralisierung von Pestiziden auf Gemüse und Obst

  1. Hallo Monika!
    Danke für deinen Beitrag (Hab noch einen lustigen Fehler gefunden: Die nicht so belasteten Champions ;-)) Die Tipps sind schon deshalb wertvoll, weil sie dann nochmals vor Augen führen, dass manches Obst & Gemüse leider durch Pestizide gar nicht mehr so gesund ist, wie es ausschaut. Nur dumm, dass man es ihm nicht ansehen kann. Manchmal kaufen ja auch andere ein, oder man ist irgendwo zu Besuch, wo es nur konventionelles Obst und Gemüse gibt, da ist der Tipp mit dem Essigwasser wirklich gold wert!
    Liebe Grüße,
    Marlene

    1. Hallo Marlene,
      vielen Dank für den Hinweis auf die nicht ganz so Duden-konforme Schreibweise der Pilzart. So was passiert mir schon mal spät Abends am Rechner.
      Schade eigentlich, dass gesund Aussehendes heute gar nicht mehr so gesund ist. Ja. die optimierte industrielle Landwirtschaft. Schlimm dran sind die Menschen, die in dieser Form der Landwirtschaft arbeiten und das ganze Chemiezeugs unmittelbar mitkriegen. Wir haben ja jetzt das Essigwasser. Fand den Tipp dazu einfach klasse und dachte direkt, dass ist etwas für die Blogparade.
      LG, Monika

  2. Die Ampel mit den Pestiziden hab ich auch schonmal gesehen, finde die aber nicht so mega gut.. irgendwie bissl oberflächig :/
    Aber der Ratgeber ist super ! Danke dafür 🙂

    Lg Vivi,
    vanillaholica.com

    1. Die Ampel finde ich auch nicht so dolle, vereinfacht das Ganze halt. Zur ersten Orientierung finde ich sie aber soweit okay. Alles andere, was ich zu dem Thema kenne, hat eher den Charakter von „wissenschaftlichen Abhandlungen“.
      LG, Monika

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