Mineralöl-Rückstände in Produkten

Fleißig bringen wir unsere alten Zeitungen & Co. in den Altpapiercontainer und tun Gutes (vermeintlich) für die Umwelt. Gerade aber Altpapier kann zum Problem werden, wenn daraus Verpackungen für Lebensmittel werden. Im Altpapier noch enthaltene Mineralölrückstände aus Druckfarbe, aber auch Lösungsmittel und Weichmacher können auf die Lebensmittel übergehen und diese verunreinigen. Dies ist bereits seit längerer Zeit bekannt. foodwatch hat bei einem Test nun gefährliche Mineralöl-Rückstände in Reis, Nudeln, Cornflakes & Co. gefunden. Viele Altpapierverpackungen stellen ein Gesundheitsrisiko für den Verbraucher dar.

„Obwohl die Problematik seit Jahren bekannt ist, enthalten noch immer zahlreiche Lebensmittel gefährliche Mineralölbestandteile – der gesundheitliche Verbraucherschutz versagt hier auf der ganzen Linie“, erklärte Luise Molling von foodwatch. „Die Lebensmittelhersteller handeln offenbar nur auf Druck. Deshalb müssen Bundesregierung und EU endlich aktiv werden. Ein Fokus muss dabei auf die Verpackungen gelegt werden: So umweltfreundlich das Recycling von Altpapier auch ist, als Lebensmittelverpackung kann daraus ein echtes Gesundheitsrisiko werden.“

Quelle: foodwatch, Gruppenbild Produkte im Mineralöltest
Quelle: foodwatch, Gruppenbild Produkte im Mineralöltest
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4 Gedanken zu “Mineralöl-Rückstände in Produkten

    1. Lieben Dank fürs Rebloggen. Ja, es ist gar nicht so einfach, Mensch und Umwelt richtig zu schonen. Organisationen wie foodwatch etc. wird leider noch lange die Arbeit nicht ausgehen. Liebe Grüße, Monika

  1. Typisch Menschheit. Da wird ein Problem entdeckt, und es wird wiedermal nur eine Bekämpfung des Symptoms gefordert. Die Ursache sind hier nämlich Mineralölrückstände – dass die dann auf die Lebensmittel übergehen nur das Symptom.
    Also anstatt noch eine Plastikschicht in jedem Produkt vorzuschreiben (was für ein Irrsinn!) sollte dafür gesorgt werden, dass die Minralölrückstände sorgfältiger entfernt werden. Oder noch eine Ebene vorher ansetzen, und gleich giftige Druckfarben aus Erdöl verbieten.
    Leider ist foodwatch in meinen Augen häufig mehr auf Krawall und PR aus, als auf Umwelt- und Verbraucherschutz, auch wenn sie meistens natürlich Recht mit ihren Anschuldigungen haben.

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